Impressum
Angaben gemäß § 5 DDG
Einzelunternehmen
Eisenbahnstraße 19
04420 Markranstädt
Deutschland
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Datenschutz
Informationen nach Art. 13 und 14 DSGVO · Stand: 11. Oktober 2026
Nico Rochner, Inhaber von Wagenfund (Einzelunternehmen), Eisenbahnstraße 19, 04420 Markranstädt · kontakt@wagenfund.de · +49 155 67802208. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht zu benennen: Die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG liegen nicht vor.
Website und Anwendung laufen auf einem Server der IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, in einem Rechenzentrum in Deutschland; mit IONOS besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Wir führen keine Zugriffsprotokolle. Der Webserver vermerkt nur Fehler (etwa einen gescheiterten Verbindungsaufbau); dabei kann die IP-Adresse enthalten sein. Diese Fehlerprotokolle löschen wir nach 14 Tagen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse ist ein sicherer und störungsfreier Betrieb. Zur Abwehr wiederholter Fehlanmeldungen halten wir die IP-Adresse eines fehlgeschlagenen Anmeldeversuchs höchstens 15 Minuten im Arbeitsspeicher, ohne sie zu speichern.
Wir zählen, wie oft eine Seite aufgerufen wurde: Datum, Adresse der Seite und ob der Aufruf von einem Programm kam. Mehr nicht: keine IP-Adresse, keine Kennung, kein Cookie, kein Dienst eines Dritten, kein Wiedererkennen über mehrere Aufrufe hinweg. Aus diesen Zahlen lässt sich keine Person ableiten, auch nicht mittelbar. Deshalb werden dabei keine personenbezogenen Daten verarbeitet, und deshalb sehen Sie auf dieser Seite kein Cookie-Banner.
Wir setzen keine Cookies. Im Speicher Ihres Browsers (localStorage) legen wir nur ab, was die Seite zum Funktionieren braucht: nach der Anmeldung Ihre Sitzungskennung, die zuletzt gewählte Suche und, falls Sie es umstellen, das helle oder dunkle Erscheinungsbild. Das ist für den von Ihnen gewünschten Dienst unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG) und braucht keine Einwilligung. Beim Abmelden wird die Sitzungskennung gelöscht.
Für Ihr Konto verarbeiten wir Benutzername, Name und Betrieb, einen Passworthash (nie das Passwort selbst) und Sitzungen (gespeichert als Hash, mit Zeitpunkt, längstens 30 Tage). Dazu kommt, was Sie im Werkzeug anlegen: Suchen, Einkaufsregeln, Merkliste und Notizen. Eine E-Mail-Adresse ist für den Zugang nicht nötig. Rechtsgrundlage ist der Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Wir speichern diese Daten für die Dauer des Vertrags; nach seinem Ende löschen wir sie innerhalb von 30 Tagen, soweit nicht gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten (Rechnungen: zehn Jahre nach § 147 AO und § 257 HGB). Suchen, Merkliste und Notizen sieht kein anderer Kunde.
Wenn Sie einen Morgenbericht oder Sofortmeldungen einschalten, verarbeiten wir die dafür angegebene E-Mail-Adresse und Ihre Einstellungen dazu. Die Adresse wird erst genutzt, nachdem Sie sie über einen Bestätigungslink bestätigt haben. Rechtsgrundlage ist der Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Versendet wird über den Mailserver der IONOS SE. Sie können die Benachrichtigungen jederzeit in den Einstellungen abschalten; dann löschen wir die Adresse.
Wenn Sie einen Probezugang oder einen Tarif anfragen oder uns schreiben, verarbeiten wir Ihre Angaben (Betrieb, Ansprechpartner, E-Mail, Telefon, bei der Probe die Postleitzahl, freiwillig Marken, Einkaufsmenge und Nachricht), um die Anfrage zu beantworten und Ihren Zugang einzurichten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Anbahnung eines Vertrags). Die Pflichtangaben brauchen wir, um Sie zu erreichen und die erste Suche einzurichten; ohne sie können wir die Anfrage nicht bearbeiten. Das Formular schickt Ihre Angaben als E-Mail an unser Postfach bei der IONOS SE und speichert sie zusätzlich in unserem Verwaltungsbereich auf unserem Server in der EU, damit keine Anfrage verloren geht und wir festhalten können, wie weit sie bearbeitet ist. Kommt kein Vertrag zustande, löschen wir die Anfrage spätestens sechs Monate nach der letzten Nachricht oder Bearbeitung.
Nur wenn Sie im Formular das gesonderte Häkchen setzen, schicken wir Ihnen gelegentlich Neuigkeiten und Hinweise zu Wagenfund per E-Mail (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die Einwilligung ist freiwillig und keine Bedingung für die Anfrage. Sie können sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, mit einer kurzen Nachricht an kontakt@wagenfund.de oder über den Abmeldelink in jeder Mail. Damit wir die Einwilligung nachweisen können, halten wir fest, wann Sie sie mit welchem Wortlaut erteilt haben, und bewahren diesen Nachweis bis drei Jahre nach einem Widerruf auf.
Wir werten öffentlich zugängliche Fahrzeuganzeigen aus. Diese können personenbezogene Daten enthalten: Vorname oder Anzeigenname des Anbietenden, Postleitzahl und Ort, Anbietertyp sowie Angaben, die im Beschreibungstext stehen.
- Zweck
- Ermittlung von Marktwerten und eines maximalen Ankaufspreises für gewerbliche Fahrzeugankäufer.
- Rechtsgrundlage
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, berechtigtes Interesse an einer belastbaren Marktpreisermittlung. Die Abwägung nach Erwägungsgrund 47 ist dokumentiert und wird auf Anfrage vorgelegt.
- Herkunft
- Öffentlich zugängliche Fahrzeugbörsen im Internet.
- Speicherdauer
- 12 Monate nach dem letzten Erscheinen der Anzeige; danach werden personenbezogene Bestandteile gelöscht, die Preisreihe bleibt anonymisiert erhalten.
- Empfänger
- Keine Weitergabe an Dritte, mit einer Ausnahme: Wer die Schaltfläche „KI-Info erzeugen" betätigt, übermittelt den Beschreibungstext dieser einen Anzeige an Google Ireland Ltd. (Gemini API) zur Auswertung. Das geschieht nur auf ausdrückliche Betätigung, nie automatisch. Vorher entfernen wir Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Links aus dem Text. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO liegt vor; die Daten werden dort nicht zum Training verwendet. Soweit Google dabei Daten außerhalb der EU verarbeitet, stützt sich das nach Angaben von Google auf das EU-US Data Privacy Framework und EU-Standardvertragsklauseln.
- Entscheidungen
- Kein Profiling natürlicher Personen, keine automatisierte Entscheidung nach Art. 22 DSGVO. Bewertet wird das Fahrzeug, nicht der Anbietende. Ampel, Bewertung und maximaler Ankaufspreis entstehen aus festen, einsehbaren Regeln, nicht aus einem Sprachmodell.
Information nach Art. 14 DSGVO: Da uns die Daten nicht von den betroffenen Personen selbst vorliegen und eine Einzelbenachrichtigung einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde, informieren wir hier öffentlich, nach Art. 14 Abs. 5 lit. b DSGVO.
Ihr Widerspruchsrecht: Sie können der Verarbeitung jederzeit nach Art. 21 DSGVO widersprechen, formlos an kontakt@wagenfund.de. Wir löschen die Daten Ihrer Anzeige dann unverzüglich und nehmen sie von künftigen Auswertungen aus.
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO); eine Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Eine Nachricht an kontakt@wagenfund.de genügt. Sie können sich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der für uns zuständigen: Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte, Postfach 11 01 32, 01330 Dresden, saechsdsb@slt.sachsen.de.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für die Nutzung von Wagenfund · Stand: 4. Oktober 2026
Wagenfund richtet sich ausschließlich an Unternehmer. Diese Bedingungen regeln, was wir leisten, was Sie zahlen und wofür wer einsteht: kurz, aber vollständig.
- Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung von Wagenfund zwischen Nico Rochner, handelnd unter Wagenfund (Einzelunternehmen), Eisenbahnstraße 19, 04420 Markranstädt („Anbieter“), und dem Kunden.
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit dem Vertragsschluss bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln. Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht deshalb nicht.
- Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
- Die Darstellung auf der Website ist kein bindendes Angebot. Kostenpflichtige Tarife bestellt der Kunde mit dem Bestellformular des Anbieters; die Bestellung per E-Mail genügt. Der Vertrag kommt mit der Auftragsbestätigung des Anbieters in Textform zustande. Den Probezugang (§ 7) schaltet der Anbieter auf Anfrage frei.
- Der Anbieter richtet den Zugang ein und übermittelt Benutzernamen und ein Startpasswort. Bei der ersten Anmeldung ersetzt der Kunde das Startpasswort durch ein eigenes. Hatte der Kunde bereits einen Probezugang, läuft dieser mit seinen Suchen und Notizen weiter.
- Wie viele Personen den Zugang nutzen dürfen, richtet sich nach dem Tarif. Jeder Zugang ist persönlich und darf nicht mit anderen geteilt werden.
- Wagenfund ist eine Software, die über den Browser genutzt wird („Software as a Service“). Sie wertet öffentlich zugängliche Fahrzeugangebote aus Fahrzeugbörsen im Internet aus, bewertet sie nach den Einstellungen des Kunden, schätzt Marktwerte, empfiehlt einen maximalen Ankaufspreis und bietet Suchen, Merkliste und Benachrichtigungen. Der Umfang (insbesondere die Zahl der Dauersuchen, der Schnellsuchen je Tag und der Nutzer) richtet sich nach dem gewählten Tarif gemäß der Preisseite bei Vertragsschluss.
- Welche Quellen ausgewertet werden, bestimmt der Anbieter. Ein Anspruch auf bestimmte Börsen, auf Vollständigkeit oder auf eine bestimmte Aktualität der Angebote besteht nicht. Schränkt eine Börse den Zugang ein, kann sich der Umfang der Treffer ändern; schränkt das die Nutzung wesentlich ein, kann der Kunde mit sofortiger Wirkung kündigen und erhält im Voraus gezahlte Entgelte anteilig zurück.
- Als „in Arbeit“ angekündigte Funktionen sind erst geschuldet, wenn sie freigegeben sind.
- Der Anbieter entwickelt Wagenfund weiter und darf Leistungen ändern, soweit die vereinbarten Kernfunktionen erhalten bleiben und die Änderung dem Kunden zumutbar ist. Wesentliche Einschränkungen kündigt der Anbieter mindestens vier Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann den Vertrag dann zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.
- Maximaler Ankaufspreis, Ampel, Marktwert, Standzeit und KI-Info sind rechnerische Entscheidungshilfen auf Grundlage öffentlich verfügbarer Angaben Dritter und der Einstellungen des Kunden. Sie sind keine Wertermittlung, kein Gutachten, keine Prüfung des Fahrzeugzustands und keine Zusage eines bestimmten Verkaufserlöses.
- Der Anbieter prüft die Angaben in den Inseraten nicht auf Richtigkeit und steht nicht dafür ein, dass Fahrzeuge verfügbar oder Anbietende zuverlässig sind.
- Die Kaufentscheidung, die Besichtigung und die Prüfung von Fahrzeug, Papieren und Verkäufer bleiben Sache des Kunden.
- Die KI-Info ist eine maschinell erzeugte Zusammenfassung des Anzeigentextes und kann Fehler enthalten.
- Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und meldet einen Verdacht auf Missbrauch unverzüglich.
- Der Kunde nutzt Wagenfund nur für eigene geschäftliche Zwecke. Er gibt Inhalte und Auswertungen nicht an Dritte weiter, veröffentlicht oder verkauft sie nicht, liest Wagenfund nicht automatisiert aus und umgeht keine technischen Grenzen.
- Spricht der Kunde Anbietende von Fahrzeugen an, beachtet er das geltende Recht (insbesondere das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und das Datenschutzrecht) sowie die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Börse. Die Ansprache liegt in seiner Verantwortung.
- Verstößt der Kunde erheblich gegen diese Pflichten, darf der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren, nach vorheriger Mitteilung, soweit das zumutbar ist.
- Der Anbieter stellt Wagenfund mit einer Verfügbarkeit von 97 % im Mittel eines Kalendermonats bereit.
- Nicht eingerechnet sind angekündigte Wartungsarbeiten, möglichst zwischen 22 und 6 Uhr und zusammen höchstens acht Stunden im Monat, Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (etwa Ausfälle von Netzen oder Rechenzentren Dritter, höhere Gewalt) sowie Einschränkungen der Datenquellen nach § 3 Abs. 2.
- Wird die Verfügbarkeit unterschritten, schreibt der Anbieter auf Verlangen das Monatsentgelt anteilig für die darüber hinausgehende Ausfallzeit gut.
- Der Probezugang ist kostenlos, dauert sieben Tage ab dem Abschluss der Einrichtung nach der ersten Anmeldung und umfasst den Leistungsumfang des Tarifs „Probe“. Er endet von selbst und geht nicht ohne ausdrückliche Bestellung in einen kostenpflichtigen Tarif über.
- Je Betrieb gibt es grundsätzlich einen Probezugang.
- Während der Probe haftet der Anbieter nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit; § 10 Abs. 1 bleibt unberührt.
- Es gelten die Preise der Preisseite und des Bestellformulars bei Vertragsschluss. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %).
- Monatliche Tarife werden monatlich im Voraus abgerechnet, das Jahresabo (§ 9 Abs. 2) jährlich im Voraus. Die erste Rechnung folgt mit Vertragsbeginn. Die Rechnung kommt per E-Mail und ist innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
- Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regeln (§ 288 Abs. 2 und 5 BGB). Bleibt eine Zahlung nach Mahnung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen aus, darf der Anbieter den Zugang bis zum Ausgleich sperren.
- Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag bis dahin zum Zeitpunkt der Änderung kündigen; darauf weist die Ankündigung hin. Im Jahresabo werden Preisänderungen frühestens mit der nächsten Verlängerung wirksam.
- Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
- Empfehlung: Empfiehlt ein Kunde mit laufendem, bezahltem Vertrag einen Betrieb, der bisher nicht Kunde des Anbieters war, und bestellt dieser unter Nennung des Empfehlenden einen kostenpflichtigen Tarif, erhalten beide je einen Monat ihres Tarifs gutgeschrieben, sobald der neue Kunde seine erste Rechnung vollständig bezahlt hat.
- Die Gutschrift wird mit der nächsten Rechnung verrechnet; im Jahresabo verlängert sich die bezahlte Laufzeit um einen Monat. Eine Auszahlung ist ausgeschlossen, Gutschriften verfallen mit dem Ende des Vertrags. Keine Gutschrift gibt es für Betriebe mit demselben Inhaber oder für Betriebe, die mit dem Empfehlenden gesellschaftsrechtlich verbunden sind.
- Monatliche Tarife laufen auf unbestimmte Zeit und sind mit einer Frist von sieben Tagen zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündbar.
- Im Jahresabo zahlt der Kunde für zwölf Monate den Preis von zehn Monaten des gewählten Tarifs. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate ab Vertragsbeginn und verlängert sich jeweils um weitere zwölf Monate, wenn der Vertrag nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Laufzeit in Textform gekündigt wird. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen. Der Preis ist für die laufende Jahreslaufzeit fest.
- In einen größeren Tarif kann der Kunde jederzeit wechseln; der Unterschied wird anteilig für den restlichen Abrechnungszeitraum berechnet. Ein Wechsel in einen kleineren Tarif wird zum Ende des Abrechnungsmonats wirksam, im Jahresabo zum Ende der laufenden Jahreslaufzeit.
- Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen und Erklärungen nach diesen AGB bedürfen der Textform; eine E-Mail genügt.
- Nach Vertragsende kann der Kunde innerhalb von 30 Tagen eine Ausgabe seiner Merkliste und Notizen in einem gängigen Dateiformat verlangen. Danach löscht der Anbieter die Kontodaten, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, bei arglistig verschwiegenen Mängeln und soweit er eine Garantie übernommen hat.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, hier vor allem die Bereitstellung des Zugangs im Umfang des Tarifs und der sorgfältige Umgang mit den Daten des Kunden.
- Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Das gilt auch für Kaufentscheidungen, die der Kunde auf Grundlage der Entscheidungshilfen nach § 4 trifft.
- Diese Regeln gelten auch für Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
- Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach dem Datenschutzhinweis auf dieser Seite.
- Erfasst der Kunde selbst personenbezogene Daten Dritter in Wagenfund (etwa in Notizen zu Anbietenden), ist er dafür verantwortlich. Auf Verlangen schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
- Beide Parteien behandeln nicht öffentliche Informationen der anderen Partei vertraulich. Suchen, Merkliste und Notizen eines Kunden sieht kein anderer Kunde. Der Anbieter darf zusammengefasste, nicht auf den Kunden beziehbare Marktdaten (etwa Preisreihen) nutzen, um den Dienst zu verbessern.
- Der Kunde erhält für die Vertragsdauer das einfache, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht, Wagenfund für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.
- Alle Rechte an Software, Datenbank und Auswertungen verbleiben beim Anbieter.
- Änderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Betreffen sie Leistung oder Preis wesentlich, gelten sie nur mit Zustimmung des Kunden. Andere Änderungen (etwa wegen geänderter Rechtslage oder rein redaktionelle) werden wirksam, wenn der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden kündigt; darauf weist die Ankündigung hin.
- Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Leipzig.
- Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB).
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